Gschmälzde Mauldascha
Nein, das ist kein Schreibfehler, sondern bei dieser Rezeptvariation geht es ums Abschmälzen. Das Küchenlexikon klärt uns auf: „Früher wurde vieles in warmem Schmalz geschwenkt, weil es damals das am häufigsten verwendete Fett in der Küche war. Daher stammt der Begriff Abschmälzen.“ Das Lexikon verrät auch: „Abschmälzen dient der Geschmacksverbesserung, dem appetitlichen Aussehen, erhöht den Nährwert der Speisen und trägt dazu bei, fettlösliche Vitamine zu erschließen.“ Das klingt doch alles sehr vielversprechend.Eine der größten Fehlannahmen im Bezug auf Maultaschen ist die, dass die schwäbischen Teigtaschen, ähnlich wie ihre italienischen Verwandten, die Ravioli, eine Soße bräuchten. Natürlich ist erlaubt, was schmeckt. Aber: Wer die Maultaschen mal geschmälzt probiert hat, wird bestätigen, dass sie ohne herausragend gut schmecken.Inmitten aller Gemüsesorten ist die Zwiebel Geschmacksträger Nummer eins. Unter den Fetten ist die Butter ebenfalls ein beliebter Geschmacksträger. Was si…
- Portionen: 2
Quelle: Oma Lisbeths Maultaschen | So müssad se schmegga!
Zutaten
- Oma Lisbeths Maultaschen
- mittelgroße Gemüsezwiebeln
- Butter