Augenbohnen-Eintopf
Wenn du mich fragst, riecht dieser Eintopf nach dem Zuhause der Großmütter. Nach dem Topf, der leise vor sich hin köchelt und dessen Duft von Tomatenmark und Röstzwiebeln das ganze Haus erfüllt. Er ist einfach, aber hat seine Feinheiten. Und genau diese Feinheiten machen ihn so liebenswert. Als Erstes die Augenbohnen. Weich sie unbedingt ein – nicht aus Pflicht, sondern als Gefallen für deinen Magen. Nach dem ersten Kochen und dem Abgießen des dunklen Wassers sind sie bereit für die Freundschaft mit dem Fleisch. Und das Fleisch? Hackfleisch oder gewürfeltes Gulaschfleisch? Was gerade da ist, passt. Wichtig ist nur, dass es mit Zwiebeln und Gewürzen gut angebraten wird, bis sich das Aroma entfaltet. Dann kommt alles in einen Topf und du lässt der Zeit ihre Arbeit machen. Keine Eile. Der Eintopf soll sanft köcheln, eindicken, die Aromen sollen sich begrüßen. Gegen Ende, wenn frisches Tomatenmark, Zitronensaft und Verjus dazukommen, zieht dieser feine, säuerliche Duft durch die Küche. Un…
- Zeit: 110 Min.
- Portionen: 4
Quelle: Ashpazkhune
Zutaten
- pc Zwiebel
- Zitronensaft
- Pflanzenöl
- to taste Salz
- to taste Schwarzer Pfeffer
- Wasser
- Tomatenmark
- Kurkuma
- pc Kartoffel
- Rindfleisch
- Verjus
- Schwarzaugenbohnen